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Anpassung der Zufahrt für PKW-Stellplatz – Brandýs nad Labem

Anpassung der Zufahrt für PKW-Stellplatz – Brandýs nad Labem

Bordsteinabsenkung auf Fahrbahnniveau

Das fachgerechte Setzen von Bordsteinen ist die Grundvoraussetzung für Stabilität und Langlebigkeit befestigter Flächen. Wenn der Bordstein auf Straßenhöhe abgesenkt werden soll, muss die Oberkante exakt mit der umgebenden Oberfläche fluchten. Diese Lösung wird vor allem bei Zufahrten und Übergängen genutzt.

Bordsteine werden in ein Bett aus erdfeuchtem Beton (Standardklasse C12/15 oder C16/20) mit einer Dicke von 10 bis 15 cm gesetzt. Nach dem Ausrichten mittels Richtschnur und Gummihammer wird eine seitliche Rückenstütze aus Beton hergestellt.

Ablauf der Pflasterverlegung

Die Verlegung von Verbundsteinpflaster erfordert Präzision in jeder Phase – von der Vorbereitung des Untergrunds bis zum finalen Abrütteln:

  • Untergrundvorbereitung: Aushub in einer Tiefe von 30–50 cm (je nach Belastung). Die Tragschicht wird mit gebrochenem Schotter (z. B. 16–32 mm) gefüllt und lagenweise mit einer Rüttelplatte verdichtet.
  • Pflasterbettung: Auf den verdichteten Unterbau wird eine Schicht Feinsplitt (Körnung 4–8 mm oder 2–5 mm) in gleichmäßiger Stärke von 3–5 cm aufgetragen und abgezogen.
  • Verlegung: Die Pflastersteine werden im gewünschten Verlegemuster vom tiefsten zum höchsten Punkt verlegt.
  • Verfugung: Die Fläche wird mit feinem Quarzsand (0–2 mm) eingesandet und vollständig ausgekehrt.
  • Endverdichtung: Die Fläche wird mit einer Rüttelplatte mit Schutzmatte abgerüttelt und abschließend nochmals eingesandet.

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